Für Jobcoaches & AVGS-Coaches
Als selbstständiger Jobcoach triffst du Entscheidungen, die als Angestellter oft schon vorgegeben waren: Private oder gesetzliche Krankenversicherung? Brauchst du einen Rechtsschutz? Und wie finanzierst du den Start oder den Ausbau deines Coachings? Hier bekommst du den Überblick – plus kostenlose Vergleichsrechner, mit denen du direkt loslegen kannst.
Werbehinweis: Diese Seite enthält Partner-Links und -Widgets zu externen Vergleichsdiensten. Wenn du darüber einen Vertrag abschließt, erhalten wir ggf. eine Provision – für dich entstehen dadurch keine zusätzlichen Kosten. Die redaktionellen Inhalte auf dieser Seite sind unabhängig davon recherchiert und keine individuelle Finanz-, Steuer- oder Rechtsberatung.
Krankenversicherung
Als Selbstständiger hast du eine Wahl, die Angestellte oft gar nicht haben: Du kannst dich zwischen der privaten Krankenversicherung (PKV) und der freiwilligen gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) entscheiden. Beide Systeme funktionieren grundlegend unterschiedlich – hier die wichtigsten Unterschiede im Überblick.
In der gesetzlichen Krankenversicherung richtet sich dein Beitrag nach deinem Einkommen, nicht nach deinem Gesundheitszustand. Als Selbstständiger zahlst du auf dein Einkommen bis zur Beitragsbemessungsgrenze, dazu kommt die Pflegeversicherung. In der privaten Krankenversicherung berechnet sich dein Beitrag dagegen nach Eintrittsalter, Gesundheitszustand und gewähltem Leistungsumfang – unabhängig von deinem tatsächlichen Einkommen.
Als selbstständiger Jobcoach oder AVGS-Coach kannst du grundsätzlich frei zwischen PKV und freiwilliger gesetzlicher Versicherung wählen – anders als Angestellte, die erst ab Überschreiten der Versicherungspflichtgrenze wechseln dürfen. Die Entscheidung liegt bei dir, und genau deshalb lohnt sich ein genauer Blick auf beide Optionen.
Vorteile
Nachteile
Vorteile
Nachteile
Ein Wechsel von der GKV in die PKV lässt sich später nur schwer rückgängig machen, gerade als Selbstständiger. Bevor du dich entscheidest, lohnt sich ein Blick auf mehrere Anbieter und Tarife – Beiträge und Leistungen unterscheiden sich teils erheblich. Der Vergleichsrechner unten hilft dir, dir kostenlos und unverbindlich einen ersten Überblick zu verschaffen.
Rechtsschutz
Eine Rechtsschutzversicherung ist keine Pflicht – aber gerade als Selbstständiger mit Berührungspunkten zur Agentur für Arbeit lohnt sich ein genauer Blick darauf, was sie leistet und wann sie sich auszahlt.
Im Streitfall übernimmt eine Rechtsschutzversicherung Anwalts-, Gerichts- und Gutachterkosten – je nach Tarif für unterschiedliche Lebensbereiche (Berufs-Rechtsschutz, Vertrags-Rechtsschutz, Verkehrs-Rechtsschutz und weitere). Für Selbstständige relevant ist vor allem der Berufs- bzw. Firmen-Rechtsschutz.
Wer bereits Erfahrung mit verzögerten Zahlungen oder Kommunikationsproblemen mit der Agentur für Arbeit gemacht hat – ein Thema, das wir aus unserer AVGS-Abrechnungsberatung gut kennen – sieht den Wert einer Rechtsschutzversicherung oft schneller ein als jemand, der noch keinen Streitfall hatte.
Wartezeiten (meist rund 3 Monate, bei manchen Bereichen auch länger), Selbstbeteiligung, ausgeschlossene Bereiche (Streitigkeiten, die bei Vertragsabschluss bereits absehbar waren, sind in der Regel nicht versichert) und der Jahresbeitrag im Verhältnis zum tatsächlich abgedeckten Risiko. Ein Vergleich mehrerer Tarife lohnt sich, da sich Leistungsumfang und Preis teils deutlich unterscheiden.
Finanzierung
Ob für die Gründung, die AZAV-Zulassung, Marketing, Weiterbildungen oder um eine Durststrecke zwischen zwei Maßnahmen zu überbrücken – Selbstständige brauchen manchmal zusätzliches Kapital, ohne gleich Ersparnisse anzugreifen. Ein Überblick über die gängigsten Wege.
Ein normaler Konsumkredit von Bank oder Online-Anbieter, unabhängig vom Verwendungszweck. Vorteil: schnell verfügbar, planbare monatliche Raten. Als Selbstständiger prüfen Banken die Bonität oft strenger als bei Angestellten – ein Vergleich mehrerer Anbieter lohnt sich, da sich Zinssätze teils deutlich unterscheiden.
Die KfW bietet spezielle Förderkredite für Existenzgründer und junge Unternehmen an, oft mit günstigeren Zinsen als am freien Markt. Beantragt werden diese in der Regel über die eigene Hausbank.
Wer aus der Arbeitslosigkeit heraus eine selbstständige Tätigkeit als Jobcoach aufnimmt, kann unter bestimmten Voraussetzungen einen Gründungszuschuss beantragen – ein Zuschuss, kein Kredit, der die Übergangsphase finanziell absichern soll.
Für kurzfristige Liquiditätsengpässe, allerdings meist mit deutlich höheren Zinsen als ein klassischer Ratenkredit – eher zur kurzfristigen Überbrückung geeignet als zur langfristigen Finanzierung größerer Vorhaben.
Im kostenlosen Erstgespräch schauen wir uns nicht nur deine Teilnehmergewinnung an, sondern auch, wie dein Business insgesamt aufgestellt ist.
Kostenloses Erstgespräch sichern